Wirkungsvolles Stiftungsfundraising

Bereich Fundraising
Titel Wirkungsvolles Stiftungsfundraising Februar 2016
Thema Auch im Stiftungsfundraising hat sich der Wettbewerb unter den Gesuchstellern verschärft. Falsch aufbereitete und schlecht dokumentierte Gesuche wandern in den Papierkorb. Wie kann ich mir da Gehör verschaffen? Wie gehe ich richtig vor? Und: 80% aller Gesuche gehen an 20% aller Förderstiftungen – wer sind die anderen 80%? Unser Workshop vermittelt Ihnen grundsätzliches Wissen zum Fundraising mit Förderstiftungen. Grundlage hierfür ist das NonproCons Fundraising System NFS. Darüber hinaus werden im kleinen Kreis intensiv ganz praktische Fragen bearbeitet, die sich auf Ihre eigene Situation beziehen, so z.B.: Eignet sich mein Projekt oder Vorhaben, um es Förderstiftungen vorzulegen? Wie sollte das ausgewählte Projekt oder Vorhaben am Besten dargestellt resp. beschrieben und dokumentiert sein? Wie formuliere ich die Anträge? Wie sollte das Begleitschreiben verfasst sein? Wie führe ich den Erstkontakt durch? Wie geht man mit Absagen um? Wie verdanke ich den Beitrag? Was tut man, um den Kontakt zu halten? Sie erhalten schliesslich auch Einblick in modernste Recherchemethoden und diskutieren die Vorteile und Nachteile der verfügbaren Informationsquellen. Spezial: Persönliche Nachbetreuung durch individuellen Check-Up Ihrer überarbeiteten Gesuchsunterlagen (s.u.).
Teilnehmer Verantwortliche bei Spenden sammelnden Organisationen für das Fundraising bei Förderstiftungen (Stiftungsfundraising); ehrenamtlich Arbeitende genauso wie Profis; erfahrene Fundraiser ebenso wie Neueinsteiger.
Teilnehmerzahl max. 8
Termin Dienstag, 23. Februar 2016
Zeit 09.15 -17.00 Uhr
Ort NonproCons, Rittergasse 35, 4052 Basel; siehe Lageplan
Leitung Dr. Peter Buss
Kosten CHF 480 inkl. MWSt.. Inbegriffen sind eine Workshop-Dokumentation sowie die Tischgetränke und Pausenerfrischungen; exkl. Mittagessen
Konditionen Die Kosten des Workshops sind zahlbar gegen Rechnung vor dem Workshop-Termin.
Bestätigung Nach Eingang ihrer Anmeldung wird Ihnen per E-Mail eine Bestätigung zugeschickt. Am Ende des Workshops erhalten Sie eine schriftliche Teilnahmebestätigung.
Anmeldung bis Dienstag, 16. Februar 2016. Anmeldungen bitte ausschliesslich über die Website NonproCons. Hier geht es zur Anmeldung. Die Anmeldungen werden nach dem Zeitpunkt ihres Eingangs berücksichtigt.
Administration Für Fragen wenden Sie sich bitte an: Frau Anne-Marie Buss, Sekretariat NonproCons
Besonderes Für eine Pauschale von CHF 300.- zuzüglich MWST können die WS-Teilnehmenden innerhalb von 30 Tagen nach dem Workshop dem Workshopleiter ein fertiggstelltes Gesuch oder auch provisorische Gesuchsunterlagen zum Check-up vorlegen. Dieser beurteilt die Unterlagen und gibt konkrete Anregungen für Aenderungen und Ergänzungen. Die Unterlagen sind ausschliesslch elektronisch zuzustellen. Das Feedback erfolgt mit einem schriftlichen Bericht, in der Regel ca. 2 Seiten A4.

Hier geht’s zur Anmeldung

Dialog auf Augenhöhe

Immer wieder sagt man mir in persönlichen Begegnungen oder in meinen Workshops solche Sätze:

  • Gesuchsteller sind oft mühsam. Sie senden uns ungefragt ihre Gesuche und können dann nicht verstehen, wenn man ihnen absagt. Manche werden richtig aufsässig!
  • Viele Förderer antworten auf unsere Gesuche gar nicht. Oder sie schicken uns nichtssagende Absagen. Die nehmen uns überhaupt nicht ernst! Aber da kann man wohl nichts machen. Wir sind dankbar, wenn wir was bekommen.
  • Es gibt Organisationen, die sind wirklich gut aufgestellt und ihre Projekte kann man problemlos unterstützen. Die meisten Gesuchsteller jedoch haben komische Vorstellungen. Weshalb soll man da Geld geben? Es mangelt wirklich an guten Projekten.
  • Viele Förderstiftungen sind so unnahbar, oft auch ignorant. Ein echtes Gespräch über unsere Anliegen ist gar nicht möglich.

Selbstverständlich spiegeln solche Aussagen nicht die ganze Wahrheit. Aber sie machen doch nachdenklich. Eigentlich wäre die Ausgangslage für eine beidseitige win-win Situation ideal: Hier die Organisationen, die ein Projekt haben, aber kein Geld. Und dort die Förderstiftungen, die Geld haben, aber kein Projekt. Aber warum nur wird es immer schwieriger, zusammen zu kommen? Weshalb häufig noch diese Diskrepanz im gegenseitigen Verständnis? Es sind alte Denkmuster, die uns beherrschen: Viele Gesuchsteller verstehen sich nach wie vor entweder in eigener Überschätzung als bedingungslos Anspruchsberechtigte oder dann unter Verkennung ihrer wahren Potenziale als brave Bittsteller. Und viele Förderer handeln in der Überzeugung, sie hätten das Geld und somit auch die Macht (an einer öffentlichen Veranstaltung übrigens fast wörtlich so formuliert) und die Gesuchsteller hätten sich nach ihnen zu richten und nicht umgekehrt.

Solche Denkmuster sind überholt, beidseitig. Zum Glück gibt es sowohl bei Förderern wie auch Projektträgern immer mehr Verantwortliche, die offen, vorurteilslos und selbstbewusst aufeinander zugehen und, falls alles stimmt, in gegenseitigem Respekt gemeinsam etwas ermöglichen. Voraussetzung dafür ist ein offener Dialog auf Augenhöhe. Es ist das, was ich dem Stiftungswesen und dem gemeinnützigen Sektor überhaupt für das nächste Jahr – und darüber hinaus! – von Herzen wünsche. Die Chancen stehen gut, dass wir einen schönen Schritt weiter kommen. Helfen Sie mit!

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Aktion gültig bis 15. Februar 2015

Stiftungsgesuche: Gigantischer Leerlauf oder unausweichliches Ergebnis von Angebot und Nachfrage?

Tausende von Gesuchen werden jedes Jahr von Projektträgern gestellt und von Förderstiftungen bearbeitet. Ich erlaube mir dazu in diesem Newsletter mal eine kleine Spekulation.

500’000 Gesuche und mehr pro Jahr?

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(Fast) jede Förderstiftung, die ich kenne, beklagt sich über eine stetig ansteigende Flut von Gesuchen. Wenn das tatsächlich stimmt, und ich habe aus eigener Erfahrung keinen Grund, dies anzuzweifeln, wage ich dazu mal die folgende Rechnung.

  • Angenommen, diese Flut zeigt sich mit einer durchaus willkürlichen, aber vorsichtigen Schätzung darin, dass die Förderstiftungen im Durchschnitt 1 schriftliches Gesuch in der Woche erhalten, also 52 Gesuche im Jahr. Bei den rund 9‘400 Förderstiftungen, die wir in der Schweiz zählen (von den total ca.13‘000 Stiftungen) ergäbe dies insgesamt gerundete 500‘000 Gesuche, die jedes Jahr an Förderstiftungen verschickt werden, Tendenz steigend.
  • Aufgrund einer weiteren, aber aufgrund von Umfragen etwas erhärteten Annahme gehen wir weiter davon aus, dass über 80% aller Stiftungen ein Vermögen von weniger als CHF 5 Millionen haben und dementsprechend auch relativ geringe Beträge ausschütten können.
  • Setzen wir diese beiden Faktoren – die geschätzten 500‘000 Gesuche im Jahr einerseits und das geringe Ausschüttungspotenzial der meisten Förderstiftungen, die diese Gesuche erhalten, andererseits – einander gegenüber, wird sofort offenbar: Die meisten dieser Gesuche gehen ins Leere. Denn sie erreichen Stiftungen, die ihnen nie entsprechen können. Die Erfolgsquote all dieser Gesuche dürfte folglich relativ gering sein. Genaue Zahlen kennt man zwar nicht. Aber mehr als 10% oder 20% werden es wohl nicht sein. Und natürlich sind hier die einen Gesuchsteller erfolgreicher als die andern.

Auch wenn diese Zahlen auf Annahmen beruhen: Sie machen trotzdem deutlich, wie ineffizient dieses ganze Gesuchswesen ist. Dies gilt auch dann, wenn wir davon ausgehen, dass die wenigen grossen und bekannten Förderstiftungen, die auch gut organisiert sind, im Schnitt weit mehr Gesuche erhalten als die vielen kleinen und unbekannten.

Sind wir hier mit einem gigantischen Leerlauf konfrontiert, den wir als das unausweichliche Ergebnis des freien Spiels von Angebot und Nachfrage akzeptieren müssen?

Und vergessen wir nicht: Hinter jedem dieser 500‘000 oder noch mehr Gesuche stecken grosse Hoffnungen und vor allem auch viele tausende Arbeitsstunden, sowohl bei den Projektträgern, die die Gesuche verfassen, wie auch bei den Förderstiftungen, die sie bearbeiten. Ich wage es gar nicht, diese Rechnung auch noch aufzumachen…

Was sagt uns das?

Es sollte uns unbedingt gelingen, das Gesuchswesen treffsicherer zu gestalten. Neben den praktischen Dingen zur Steigerung der Effizienz, wie einer gezielteren Recherche und einer verbesserten Qualität in der Gesuchstellung, braucht es dazu vor allem auch mehr Transparenz und Offenheit bei allen Beteiligten und eine allseitige Bereitschaft zum Dialogauf Augenhöhe.

Neujahrsapéro für Stiftungen

Neujahrsapéro 2016

Neujahrsapéro für Stiftungen, Vereine und allen an Philanthropie und Gemeinnützigkeit Interessierten.
Neu auch in Bern!

Am 18. Januar 2016 findet in Bern zum erstenmal der Neujahrsapéro für Stiftungen statt. Es erwarten Sie anregende Diskussionen, wertvolle Kontakte und ein Überraschungsgast in einem aussergewöhnlichen Ambiente. Seien auch Sie dabei, um gemeinsam auf ein stifterisch, philanthropisch und gemeinnützig reichhaltiges Jahr anzustossen!

Das Programm vom 18. Januar 2016

Zeiten 17.00 Uhr Eintreffen
17.30 Uhr Begrüssung durch einen Überraschungsgast aus dem Stiftungssektor
17.50 Uhr Apéro und freies Gespräch
Ort Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten des Clé de Berne an der Schauplatzgasse 39 statt, wenige Minuten vom Bahnhof entfernt.
Zielpublikum Angesprochen werden insbesondere Führungspersönlichkeiten von Stiftungen, Vereinen und anderen gemeinnützigen Organisationen aus Bern und dem Mittelland.

Der Neujahrsapéro wird durchgeführt durch Stiftung & Nachhaltigkeit und StiftungSchweiz.

Wir freuen uns auf Sie!

Hier geht es zur Anmeldung.