Aktuelles aus dem Stiftungsrecht

3. und 17. März 2016 | Hotel Novotel Basel City


Feierabendveranstaltung in Basel

  • Ab 16.00 Uhr
    Türöffnung und Begrüssungskaffee
  • 16.15 – 16.20 Uhr
    Begrüssung
  • 16.20 – 16.50 Uhr
    Der neue Swiss Foundation Code: wesentliche Änderungen Dr. iur. et phil. Thomas Sprecher, Rechtsanwalt, Niederer Kraft & Frey AG, Zürich
  • 16.50 – 17.20 Uhr
    Transparenz bei Stiftungen: wo harzt es in der Praxis? Dr. iur. Peter Buss, Advokat, Geschäftsführer der NonproCons AG, Basel und Gründer der StiftungSchweiz.ch
  • 17.20 – 17.50 Uhr
    Neue Entwicklungen im Stiftungsrecht: was steht an? Dr. iur. Christoph Degen, Advokat, Geschäftsführer proFonds, Basel
  • 17.50 – 18.10 Uhr
    Fragen an die Referentinnen und Referenten 18.10 Uhr Schluss der Veranstaltung (anschliessend Apéro) Moderation: Dr. iur. Christina Ruggli-Wüest, Advokatin, Geschäftsleiterin der BSABB, BVG- und Stiftungsaufsicht beider Basel

 

Hier geht’s zur Anmeldung und weiteren Informationen (PDF).

Publikation Bericht „Stärkung kultureller Teilhabe in der Schweiz“

Im Auftrag der Arbeitsgruppe kulturelle Teilhabe des Nationalen Kulturdialogs ist der Bericht „Stärkung kultureller Teilhabe in der Schweiz“ entstanden.

Das Bundesamt für Kultur hat den Bericht in deutscher und französischer Sprache publiziert. Die Publikation ist seit heute auf der Webseite des Bundesamts für Kultur online verfügbar.

Mit dem Bericht konnten für das bisher noch wenig bearbeitetes Themenfeld der kulturellen Teilhabe erste Grundlagen geschaffen werden. Wir hoffen, die kulturelle Teilhabe in der Schweiz mit diesem Beitrag stärken und zur Auseinandersetzung mit dem Thema anzuregen zu können.

Mehr Infos finden Sie auf der Website von Kulturvermittlung Schweiz

Das Schweizer Stiftungssymposoim 2016 nimmt Form an!

Stiftungen sind in vielfältiger Weise mit der Zeit verknüpft. Sie verfügen über geduldiges Kapital, das langfristig und nachhaltig eingesetzt werden kann. Sie können rasch und unkonventionell reagieren und ein hohes Risiko eingehen. Stiftungen können ewig leben oder als Verbrauchsstiftung eine zeitlich limitierte Lebensdauer anstreben.

 Das Stiftungssymposium 2016 lotet das Verhältnis von Zeit und Stiftungen in all seinen Facetten aus und bietet wie gewohnt einen spannenden Denk-, Reflexions- und Gesprächsraum mit zahlreichen Netzwerk- und Austauschmöglichkeiten.

 

ANMELDESCHLUSS: 25. APRIL 2016

Die Anmeldung ist verbindlich und wird in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Bei Annullierung nach der Eingabefrist kann keine Rückerstattung geleistet werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, eine Ersatzperson zu delegieren, die schriftlich gemeldet werden muss.

KOSTEN:

CHF 250.— SwissFoundations Mitglieder
CHF 550.— gemeinnützige Organisationen, Vertreter aus Verwaltung und Politik
CHF 800.— Kommerzielle Dienstleister

Symposiumsunterlagen und Verpflegung sind im Preis inbegriffen.

Spezialrabatte:

  • „Early Bird Rate“ für Anmeldungen, die bis 15. Februar 2016 eintreffen: 10% zum Teilnahmepreis
  •  Mitglieder der Vereinigung der liechtensteinischen gemeinnützigen Stiftungen (VLGS) sowie Mitglieder von proFonds nehmen mit 10% Vergünstigung am Symposium teil (beide Rabatte können kummuliert werden)

Hier geht’s zur Anmeldung!

Wie viel Geld schütten Stiftungen jährlich aus?

Wie viel Geld schütten Schweizer Stiftungen aus? Manchmal denke ich, das war nach dem Bankgeheimnis das am zweitbesten geschützte Geheimnis in der Schweiz – und jetzt vielleicht tatsächlich das bestgehütete, denn das Bankgeheimnis gibt’s ja nicht mehr. Ein paar Hinweise haben wir aber schon. Nachfolgend finden Sie einige Zahlen dazu.

2 Milliarden Ausschüttungen im 2016?

Über die Finanzkraft Schweizer Stiftungen gibt es viel Vermutungen und zahlreiche Gerüchte – aber kaum erhärtete Zahlen. Das Gründungskapital und auch weitere Vermögensinformationen müssen nicht im Handelsregister publiziert werden. Auch die Ausschüttungsquoten der Förderstiftungen finden sich nirgends offiziell. Die Stiftungsaufsichten verfügen über alle Zahlen, publizieren diese jedoch nicht. Es fehlt hierzu der gesetzliche Auftrag.
Im Schweizer Stiftungsreport 2012 und in einer weiteren Studie im 2013 über die Vermögensverwaltung gemeinnütziger Stiftungen nimmt das CEPS (www.ceps.unibas.ch) folgende Schätzungen vor:

  • Vermögen aller Schweizer Stiftungen: ca. CHF 70 Milliarden
  • Vermögensmedian aller Schweizer Stiftungen: ca. CHF 3,6 Mio.
  • Ausschüttungsmedian der Schweizer Förderstiftungen: 3%

Setzt man nun bei den Förderstiftungen diese 3% Ausschüttungsmedian in Relation zum geschätzten Gesamtvermögen der Stiftungen im Umfange von CHF 70 Milliarden, ergibt sich daraus ein Ausschüttungsvolumen von insgesamt CHF 2,1 Milliarden pro Jahr. Wieviel Anteil daran die gut 9‘000 Förderstiftungen besitzen, lässt sich nur vermuten. Ich schätze, es sind mehr als diese 74%, die sie an der Gesamtzahl aller gemeinnützigen Stiftungen ausmachen. Ferner kann man gestützt auf diese Zahlen von der Arbeitshypothese ausgehen, dass Schweizer Förderstiftungen somit im Median CHF 108‘000.- pro Stiftung und Jahr ausschütten. Das bedeutet: Viele Förderstiftungen schütten sehr viel weniger aus, einige wenige sehr viel mehr.

Was sagt uns das?

Dank der Daten auf StiftungSchweiz.ch wissen wir nun sehr viel mehr über den Schweizer Stiftungssektor. Die facts&figures wurden Anfang Januar 2016 durch das VMI publiziert (www.vmi.ch). Noch wenig verlässliche Daten gibt es über die finanziellen Aspekte. Man ist auf die obigen Schätzungen angewiesen. Hier besteht grosser und dringender Handlungsbedarf.