Workshop – Wirkungsvolles Stiftungsfundraising

Auch im Stiftungsfundraising hat sich der Wettbewerb unter den Gesuchstellern verschärft. Falsch aufbereitete und schlecht dokumentierte Gesuche wandern in den Papierkorb. Wie kann ich mir da Gehör verschaffen? Wie gehe ich richtig vor? Und: 80% aller Gesuche gehen an 20% aller Förderstiftungen – wer sind die anderen 80%? Der Workshop am 16. Juni 2016 von NonpoCons vermittelt Ihnen grundsätzliches Wissen zum Fundraising mit Förderstiftungen.

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8. SwissFundraisingDay

Zum achten Mal lädt Swissfundraising zum SwissFundraisingDay ein – dabei wird der Swissfundraising Award «Franca» in zwei Kategorien vergeben. Die von Felizitas Dunekamp moderierte Veranstaltung findet am Donnerstag, 23. Juni 2016, im Kursaal Bern in Bern statt. Im Mittelpunkt der Tagung stehen wiederum sechs Workshops, drei Fallbeispiele und drei Plenumsreferate zu aktuellen Themen.

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«Anlagewissen für Stiftungsräte von Förderstiftungen» Kompaktseminar für Nicht-Finanzleute

Das Kompaktseminar vom 13. und 14. Juni 2016, welches von der Fachhochschule für Bankwirtschaft angeboten wird, bietet Stiftungsräten Unterstützung, in dem eine systematische Einführung in die Anlage- und Finanzthematik angeboten wird, die auch Nicht-Spezialisten zugänglich ist. Zusätzlich hilft das Seminar, die Fähigkeit zu entwickeln und den Mut aufzubringen, in den entsprechenden Finanz- und Anlagesitzungen die jeweils relevanten Fragen zu stellen und die entsprechenden Antworten zu bewerten.

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Aktive kleine Stiftungen – Gesuche stellen lohnt sich!

Eine neue Untersuchung von 1‘205 Stiftungen aus den Ostschweizer Kantonen über ihr Vermögen und ihre Ausgaben resp. Ausschüttungsquote zeigt, dass das Vermögen auf einige wenige grosse Stiftungen und viele kleine entfällt: 50% der in die Erhebung einbezogenen Stiftungen halten wenige 0,3% des gesamten Stiftungsvermögens in diesen Kantonen, während auf der anderen Seite der Skala 1% der Stiftungen stolze 19,4% des Gesamtvermögens tragen. 80% der Ostschweizer Stiftungen haben ein Vermögen von unter CHF 3 Mio. Die grösste Stiftung verfügt über ein Vermögen von CHF 101 Mio.

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Das hat Folgen: Im Durchschnitt verfügt gemäss dieser Studie die Hälfte aller untersuchten Stiftungen über weniger als CHF 30’000 pro Jahr für die Förderung oder Leistungserbringung. Und es erweist sich in der Studie auch, dass die kleinsten Stiftungen auch den höchsten Prozentsatz des Vermögens für ihre Verwaltung ausgeben, die  grössten Stiftungen, relativ gesehen, am wenigsten. Ein Grossteil dieser Verwaltungskosten sind dabei die Kosten für die Vermögensverwaltung (die Untersuchung ist im Stiftungsreport 2016 publiziert).

Die Frage, die mir kürzlich von der NZZ am Sonntag aufgrund dieser Zahlen gestellt wurde, ist deshalb durchaus berechtigt: Wo liegt beim verfügbaren Vermögen die Grenze, wo es sich noch lohnt, eine eigene Stiftung zu führen? Liegt sie, wovon ich ausgehe, bei CHF 9 – 10 Mio., gäbe es in der Ostschweiz grossen Handlungsbedarf, z.B. hinsichtlich Fusionen oder Anlagepools etc. (Link: NZZ am Sonntag, 1.5.2016, Schweizer Stiftungen stecken in Finanznot – www.stiftungschweiz.ch/NZZ)

Für den Praktiker wichtig zu wissen: All diese kleinen Stiftungen sind offenbar recht aktiv und geben ihr Geld auch aus. Gesuche zu stellen, lohnt sich also.

Wenn man die beiden nachfolgenden Abbildungen anschaut, die wir gestützt auf diese Zahlen gemacht haben, zeigt sich noch etwas Überraschendes: Die Stiftungen mit Domizil im Kanton Graubünden verfügen zwar mit CHF 7 Mio. im Schnitt über das höchste Vermögen aller Stiftungen der Ostschweizer Kantone, geben aber am wenigsten von allen aus (CHF 43’000). Vielleicht erhalten sie zu wenig gute Gesuche?

Vermögen

 

Ausgaben