„Die Stiftung“ in neuen Händen

Die bekannte Zeitschrift „Die Stiftung“ inkl. „Die Stiftung – Ausgabe Schweiz“ wurde verkauft. Ab dem 1. Januar 2017 ist der F.A.Z.-Fachverlag FRANKFURT BUSINESS MEDIA (FBM) neuer Eigentümer. Der Verlag baut damit sein Geschäft rund um die Zielgruppen Unternehmerfamilien, CSR-Manager und Stiftungsmanager aus.

 

Zusammen mit den Medienmarken „wir“ und „Verantwortung“ wird „Die Stiftung“ in den neuen Geschäftsbereich „Vermögen & Verantwortung“ eingebracht. Leiter des Geschäftsbereichs wird Armin Häberle, der bisherige Leiter Unternehmensentwicklung im F.A.Z.-Fachverlag. Sein Ziel: „Wir werden den Stiftungsmanagern im deutschsprachigen Raum – Geschäftsführern, Vorständen und Kuratoriumsmitgliedern – mit hochwertigen publizistischen Inhalten und Veranstaltungen bei ihrer täglichen Arbeit und der strategischen Weiterentwicklung ihrer Organisationen zur Seite stehen.“ Dabei werde die professionelle Verwaltung des Stiftungsvermögens in der anhaltenden Niedrigzinsphase eine herausragende Rolle spielen.

Wie sich dieser – völlig überraschende – Verkauf durch die bisherige Münchner Verlegerin Going Publica AG an die Frankfurter Allgemeine FAZ auf die Publikation „Die Stiftung Ausgabe Schweiz“ auswirken wird, ist noch unklar. Ihr Schicksal ist ungewiss. Immerhin: Die FAZ steht für Qualitätsjournalismus. Das lässt hoffen.

Die bisherigen Kontaktpersonen für die Schweizer Partner bleiben (vorderhand) dieselben.

Auslagerung der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht

Seit Langem wird auf politischer Ebene diskutiert, die Eidgenössische Stiftungsaufsicht ESA in eine öffentlich-rechtliche Anstalt auszulagern, so, wie dies auf kantonaler Ebene mehrfach realisiert wurde. Am 14. November 2016 hat die Rechtskommission des Nationalrats dieses Thema erneut aufgegriffen – und einen Entscheid auf anfangs 2017 vertagt. Die Grundidee der Auslagerung ist zwar kaum bestritten. Klärungsbedarf besteht jedoch hinsichtlich der gesetzlichen Rahmenbedingungen und Vorgaben, die diese Auslagerung begleiten sollen. Die Auslagerung der ESA wird also kommen, es fragt sich nur wann und wie.