3. StiftungSchweiz.ch Sommer-Apéro

Ganz herzlich laden wir alle User und Freunde von StiftungSchweiz.ch zu unserem 3. Sommer-Apéro ein:

Donnerstag, 31. August 2017, 17:30 Uhr bis 20.00 Uhr
Im wunderbaren Gartenrestaurant der Reithalle Zürich an der Gessnerallee 8,
zu Fuss 5 Minuten vom HB Zürich.

Plaudern – Trinken – alte Bekannte treffen – neue Gesichter kennenlernen – das Team von StiftungSchweiz.ch löchern – erfahren, was es Neues geben wird – Networking… auch letztes Jahr wollten die vielen Gäste trotz Regenschauer und Sturmwind  kaum mehr gehen!

Das Spezielle diesmal: Der Anlass findet, falls es regnen sollte, nicht unter einem Zeltdach, sondern im Innern der Reithalle statt. Trockene Füsse sind für alle sicher!

Der Anlass ist kostenfrei. Wir bitten jedoch hier um Ihre Anmeldung. Das erleichtert die Planung.

Wir freuen uns auf Sie!

Zur Anmeldung

Bunte Welt der Online-Gesuchsformulare

Immer mehr Förderstiftungen nehmen Gesuche mittels E-Mails entgegen oder führen auf diesem Wege zumindest Vorabklärungen durch. Das ist eine willkommene Entwicklung. Denn es hilft allen Beteiligten, Zeit und Geld zu sparen. Noch vor wenigen Jahren war das nicht möglich: E-Mail-Gesuche galten lange Zeit als zu salopp und wenig seriös.

Manche Förderstiftungen gehen heute sogar noch einen Schritt weiter: Wer eine Website hat, nutzt auch gerne die Möglichkeit, ein Online-Gesuchsformular einzusetzen. Auch dies ist eine Entwicklung in die richtige Richtung. Das strukturiert die Inhalte und vereinfacht die Prozesse.

Grosse Unterschiede in den Formularen

Allerdings ist die Welt der Gesuchsformulare noch sehr bunt. Jede Förderstiftung hat ihre eigene Vorstellung davon, was wichtig ist. Die eine begnügt sich neben den Kontaktdaten mit einer Zusammenfassung des Projektinhalts in 1‘000 Zeichen, die andere verlangt detaillierte Angaben in über 20 Positionen oder mehr. Auch die thematische Gliederung und der Aufbau der Formulare, also ihre Form, zeigen sich höchst vielfältig, wobei da auch branchenspezifische Bedürfnisse und Anforderungen zum Ausdruck kommen (eine Forschungsstiftung z.B. möchte verständlicherweise andere Infos als eine Stiftung der Kulturförderung). Und schliesslich sind sie einmal direkt online auszufüllen und ein andermal ist ein pdf auszudrucken, das Formular von Hand auszufüllen und per Post einzuschicken. Und nicht immer ist für Aussenstehende alles leicht nachvollziehbar.

Hinweise und Vorlagen

An die Stelle von Gesuchsformularen treten gelegentlich auch nur Hinweise (teils exakte, teils summarische), wie ein Gesuch zu gliedern ist und was es enthalten soll. Manchmal finden sich auf der Website der Förderstiftungen auch Gesuchsbeispiele, die man als Gesuchsteller beachten sollte.

Steigender Aufwand

So wichtig und nützlich solche Gesuchsformulare und Vorlagen auch sind: Wenn ein Projektträger für sein Gesuch 30 oder mehr solcher Formulare ausfüllen und dabei jeweils andere Informationen in unterschiedlicher Tiefe und Dichte aufbereiten muss, senkt das den Arbeitsaufwand nicht, sondern erhöht ihn. Und nicht wenige sind auch inhaltlich überfordert. Die Katze beisst sich da in den Schwanz. So mancher Gesuchsteller wünscht sich da die „alten Zeiten“ zurück, wo man einfach für alle Stiftungen dasselbe Gesuch schreiben konnte und dieses dann brav auf die Post brachte.

Standards werden notwendig

Wo wird es hingehen? Per Post zugestellte schriftliche Gesuche mit dicken Projektdossiers werden in wenigen Jahren der Vergangenheit angehören. Solche zu erstellen und zu bearbeiten kann und will sich schlicht niemand mehr leisten. Auf der anderen Seite wird auch der Wildwuchs bei den Online-Gesuchsformularen zurückgehen und es werden sich branchenspezifische Standards durchsetzen, allein schon aus Kostengründen.

Bis es soweit ist, wird man sich allseitig arrangieren müssen.

Tipp: Den Projektbeschrieb wie gehabt sorgfältig durchdefinieren und schriftlich niederlegen (es gibt dafür Workshops). Dann daraus zu den wichtigsten Themen, die von den Förderstiftungen gerne in den Formularen abgefragt werden, Textmodule erstellen. Diese bei Bedarf entsprechend einsetzen. So muss man nicht immer von vorne beginnen. Mit 500 Zeichen pro Modul fahren Sie gut.

Was ist Ihre Erfahrung mit Online-Gesuchsformularen? Wir freuen uns auch auf Ihren Blogbeitrag dazu!