Remo Aeschbacher

Nach seinem betriebswirtschaftlichen Studium verfasste Remo Aeschbacher seine Doktorarbeit am Verbandsmanagement Institut (VMI) an der Universität Freiburg/CH zum Thema gemeinnützige Stiftungen sowie NPO-Professionen und forschte im Bereich Spenden und Fundraising. Aktuell ist er bei der Credit Suisse im Bereich Credit Risk Management tätig, zuvor war er unter anderem beim Bundesamt für Polizei fedpol und der Daimler AG beschäftigt.

Was Urbanisierungsgrad und Durchschnittseinkommen über den Stiftungsstandort aussagen – Tipps

by Remo Aeschbacher

Lokale und soziodemografische Faktoren sowie Traditionen, Werte und Einstellungen bestimmen mit, was Stiftungen unterstützen. Anliegen des Denkmal- und Heimatschutzes finden eher Unterstützung von Stiftungen auf dem Land, wissenschaftliche und bildungsbezogene Anliegen finden eher Unterstützung von städtischen Stiftungen.

Was Urbanisierungsgrad und Durchschnittseinkommen über den Stiftungsstandort aussagen

by Remo Aeschbacher

Stiftungen werden grundsätzlich entlang der Ballungsgebiete und entlang des Kapitals angesiedelt. Doch nicht nur die Anzahl von Stiftungen am Ort, sondern auch die begünstigten thematischen Wirkungsbereiche hängen von lokalen soziodemografischen Faktoren ab. In den Städten und einkommensstarken Gemeinden begünstigen Stiftungen eher die Wissenschaft und die Bildung, Stiftungen auf dem Land und in einkommensschwächeren Gemeinden begünstigen eher lokal und im Bereich des Denkmal- und Heimatschutzes.

À propos des fondations de la Suisse occidentale – parla dei fondazioni della Svizzera italiana – Tipps

by Remo Aeschbacher

Ob sich die Einteilung nach Sprachregion, wie sie so oft zum Diskurs politischer oder kulturellen Themen beigezogen wird, für die Beschreibung verschiedener Stiftungssegment eignet, ist fraglich. Stiftungen siedeln sich insbesondere entlang der Ballungsgebiete an, wodurch die lokalen und kantonalen Kontexte im Allgemeinen die grösseren Unterschiede zwischen Stiftungssegmenten hervorrufen als die spezifischen Sprachregionen, deren Effekt so […]

À propos des fondations de la Suisse occidentale – parla dei fondazioni della Svizzera italiana

by Remo Aeschbacher

Hat die Schweizer Stiftungslandschaft einen «Röstigraben»? Gibt es einen «Polentagraben»? Westschweizer Stiftungen begünstigen eher gesellschafts- und wirtschaftspolitische Anliegen und leisten weniger soziale Direkthilfe. Stiftungszwecke der italienischen Schweiz sind eher breit und fördern überdurchschnittlich in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Religion. Dennoch: Obwohl es regionale Unterschiede gibt, dürften die wenigsten direkt auf sprachkulturelle Einflüsse zurückzuführen sein.

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